Aktuell

Komponist, Jurist, Pädagoge. Er absolvierte ein Jurastudium an der Universität Lodz sowie Musiktheorie und Komposition in der Klasse von Zygmunt Krauze an der Lodzer Musikakademie. Im  Nachdiplomstudium bildete er sich im Rahmen eines 3-jährigen Master -Kurses bei Ivan Fedele an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom weiter. Er nahm von 2012-2014 an den CURSUS 1 und 2 teil (elektronische Musik und neuen Technologien IRCAM, Paris) und am Betreuungsprogramm der jungen Komponisten des Europäischen Musikzentrums von Krzysztof Penderecki (2007- 2010).


Kompositionsaufträge und Aufführungen im Rahmen renommierter Musikfestivals (Auswahl): Gaudeamus Musik Week in Amsterdam, Biennale Musica im Rahmen La Biennale di Venezia, Manifeste und Saison IRCAM in Paris, Bang On a Can Marathon, Noise Non-ferenc und MATA in New York,  Les Espaces Sonores in Basel, Rondò in Mailand, Review of Composers in Belgrad, Images sonores in Liège, Nuova Consonanza in Rom, Warschauer Herbst. Aufführungen durch Ensembles wie Ensemble Intercontemporain, Ensemble MusikFabrik, Neue Vocalsolisten Stuttgart, Sinfonia Varsovia, Tokyo Philharmonic, Oslo Sinfonietta, E-MEX, Linea, Nikel. Im Jahre 2012 widmete ihm das Krakauer  Sacrum Profanum Festival ein monographisches Konzert mit den New Yorker Bang on a Can All Stars. 


Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe für Komponisten, Stipendiat unter anderem beim Internationalen Musikinstitut Darmstadt, der Citè des Arts in Paris, dem Aldeburgh Center of Music, der italienischen Regierung und Witold-Lutos³awski-Stipendiat. 2013 gewann er als erster Pole den renommierten Toru Takemitsu Award (2013), den größten kompositorischen Preis Japans, verliehen von Sir Harrison Birtwistle. Im Jahre 2014 wurde er als Artist in Residence der Stadt Paris gefeiert. Im selben Jahr wurde im Teatr Wielki (Großes Theater) – in der Nationaloper in Warschau seine Oper Solarize uraufgeführt, und die erste Aufführung des Stücks Aftersounds eröffnete die künstlerische Saison 2014/2015 des Pariser Zentrums für elektronische Musik IRCAM im Centre Pompidou. 2015 wurde die Uraufführung des Stücks  Blind Walk, bestellt von der Venedig-Biennale, von den europäischen Kritikern als eines der wichtigsten Ereignisse des Festivals anerkannt. In den Jahren 2013 und 2015 wurde er für den renommierten Preis des polnischen Musikgesellschaft - Koryfeusz Muzyki Polskiej - nominiert. In den Jahren 2016-2017 repräsentierte er Polen im Programm der wirtschaftlichen,  geschäftlichen und kulturellen Zusammenarbeit zwischen China und 16  europäischen Ländern im Format "16 + 1". 


Er unterrichtet Instrumentierung, moderne Techniken der Komposition und elektronische Musik an der Lodzer Musikakademie, wo er 2013 den Doktortitel erhielt, und im Jahre  2016 den ihn habilitierenden Doktor der Kunst.



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© 2010 Marcin Stañczyk
Projekt: Renata leszczyñska